|
Konfliktprävention durch Vorsorge - Konfliktregelung durch Mediation Fortbildung für Hospizhelferinnen und -helfer, Kath. Bildungswerk im Kreis Euskirchen
Angesichts einer lebensbedrohenden oder mit dem Tod endenden Erkrankung eines Angehörigen tauchen notwendigerweise viele tiefgreifende Fragen auf, zu deren Beantwortung intensive Verständigungsbemühungen notwendig sind. Sie kreisen um den Themenkomplex der Selbstbestimmung des Kranken trotz schwindender Selbstständigkeit in allen Lebensbereichen, aber auch der Verteilungsgerechtigkeit von Belastungen durch Pflege- und Beistandsleistungen und letztendlich von materiellen Hinterlassenschaften.
Diese Fragestellungen sind um so drängender, je weniger die kranke Person Vorsorge für den Betreuungsfall durch Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung, aber auch die Verteilung des Erbes getroffen hat. Sie stellen eine zusätzliche Belastung dar, unter der alte Wunden im Beziehungsgefüge der Familienmitglieder wieder aufbrechen und in kräftezehrende Konflikte münden können.
Im Rahmen der Veranstaltung wird Vorsorge durch Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung unter rechtlichen Gesichtspunkten als Möglichkeit der Konfliktprävention vorgestellt. Für den Fall bereits manifester Konflikte wird Mediation als entlastende Methode der Konfliktbearbeitung und –regelung vorgestellt. Den Hospizhelferinnen und –helfern werden Verhaltensweisen zum Umgang mit Konfliktsituationen in Familien aufgezeigt.
Termin 22. Februar 2007, 19 bis 21:15 Uhr
Ort Cafe Insel der Caritas, Frauenberger Str. 2-4, 53879 Euskirchen
Leitung Jörg Fricke, Fachanwalt für Familienrecht und spezialisiert auf Erbrecht Jutta Eva Hagendorff, Diplom-Pädagogin und Mediatorin
Kosten 4,50 Euro
Anmeldung Katholisches Bildungswerk, Geschäftsstelle Bonn Kasernenstraße 60, 53111 Bonn Telefon 0228 / 42979-0
|